Flößerei mit Gottes Segen

Im 12.Jahrhundert gibt es eine Bruderschaft des Klosters Schäftlarn in Mittenwald. Grimpreth gehört dieser Bruderschaft an und hat dem Kloster jährliche Abgaben zu leisten: ein Fass Wein, ein Floß und zehn Münzen.

Das Kloster Schäftlarn erwirbt in dieser Zeit Weingüter und Weinberge in der Umgebung von Bozen. Einen Teil des Weges zum Kloster übernehmen die Mittenwalder Flößer. Für Grimpreth ein willkommenes Geschäft.

Grimpreth versorgt nicht nur das Kloster in Schäftlarn mit seinen Ladungen. Einige Mönche leben ein paar Kilometer flußabwärts und kümmern  sich dort um Besitztümer des Klosters. Vor einigen Jahren ließ Heinrich der Löwe dort eine Brücke errichten und die neu entstandene Siedlung heißt nun München (bei den Mönchen).

Die neugegründete Siedlung braucht dringend Baumaterial. Grimpreth kann sein Floß gut verkaufen. Zurück geht es dann den weiten Weg nach Mittenwald zu Fuß.

 

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